Strukturformel
Allgemeines
Freiname Sildenafil
Andere Namen 1-{[3-(1-Methyl-7-oxo-3-propyl-6,7-dihydro-1H-pyrazolo[4,3-d]pyrimidin-5-yl)-4-ethoxyphenyl]sulfonyl}-4-methylpiperazin (IUPAC)
Summenformel C22H30N6O4S
CAS-Nummer 171599-83-0
PubChem 5212
ATC-Code G04BE03
DrugBank DB00203
Kurzbeschreibung PDE-5-Hemmer
Viagra Wirkung beim Mann

Viagra Wirkung und Wirkdauer

Heutzutage ist Sildenafil das meistbenutze Arzneimittel zur Behandlung der erektilen Dysfunktion. Die Beliebtheit des Potenzmittels lässt sich vor allem durch seine hohe Effizienz sowie nicht-invasive perorale Form erklären. Ein weiterer großer Vorteil ist, dass Viagra Wirkung beim Mann nicht nur zur Fähigkeit zur längeren Aufrechterhaltung einer Erektion beiträgt, sondern auch die Qualität des Geschlechtsverkehrs verbessert, die Dauer des Sexaktes ausdehnt und den Orgasmus intensiviert.

Wie wirkt Viagra?

Sildenafil ist ein selektiver Inhibitor von der zyklischen Guanosinmonophosphat-spezifischen Phosphodiesterase Typ 5 (PDE-5) im Schwellkörper des Penis, wo PDE-5 für den Abbau von zyklischem Guanosinmonophosphat (cGMP) zuständig ist. Die Blockade dieses Enzyms führt zur Akkumulation von cGMP, Erschlaffung glatter Muskelzellen und Verhinderung des venösen Blutabluss, so dass Penis bei genügender sexueller Stimulation erigiert wird. Einfach ausgedrückt besteht Viagra Wirkung in der Entspannung der Gefäße und der glatten Muskulatur, sowie Förderung des Blutfluss im Schwellkörper des männlichen Glieds, was eine nötige Voraussetzung für die Entstehung der für den sexuellen Akt suffizienten Erektion ist. Die Erektionsfähigkeit verbessert sich im Durchschnitt in 14-20 Minuten nach der Verabreichung der Tablette. Wie lange wirkt Viagra denn, ist eher individuell. Innerhalb von Viagra Wirkdauer verkürzt sich die allgemeine Erholungszeit, die sogenannte Refraktärperiode – die Zeitspanne, die nach einem erfüllten Geschlechtsakt vor der nächsten Erektionsbildung nötig ist.

Wie lange wirkt Viagra?

Natürlich ist Viagra Wirkdauer von einem großen Interesse für alle Anwender. Diese Zeitspanne ist aber rein individuell und hängt von vielen Faktoren ab, wie körperliche Verfassung des Mannes, Besonderheiten des Verdauungssystems und individuelle Verträglichkeit von Sildenafil und Hilfsstoffen. Im Durchschnitt liegt allgemeine Viagra Wirkdauer zwischen 4 und 6 Stunden, so die offiziellen Fachinformationen des Medikaments. Einige Patienten berichten jedoch über die fühlbar bessere erektile Fähigkeit innerhalb von bis zu 12 Stunden nach der Verabreichung der Tablette.

Sehr wichtig ist es, richtige Dosierung bei Einnahme des Potenzmittels zu beachten. Bei Einnahme des Medikamentes in der zu niedrigen Dosis kann Viagra Wirkung Mann im benötigten Umfang gar nicht eintreten. Zu beachten ist es auch, dass die Erhöhung der Einmaldosis die Viagra Dauer nicht verlängert, kann aber unter Umständen Entstehung schwerwiegender Nebenwirkungen auslösen. Bei einer Überdosierung erhöht sich ebenfalls die Häufigkeit des Auftretens der allgemeinen Nebenerscheinungen wie starke Kopfschmerzen, Verdaaungsprobleme, Herzklopfen, Nasenblutungen und andere. Man sollte nie mehr als eine Dosis Viagra innerhalb von 24 Stunden einnehmen, selbst wenn nach Einnahme der ersten Tablette die erwartete Viagra Wirkung nicht erzielt wurde. In diesem Fall können auch Symptome der Überdosierung eintreten, deshalb wäre es empfohlen, auf Einnahme der nächsten Dosis am gleichen Tag zu verzichten und die Dosierung mit dem behandelnden Arzt zu besprechen.

Wann wirkt Viagra Dauer länger als 6 Stunden?

Einige Faktoren können die durchschnittliche Wirkdauer des Medikaments beeinflussen. Unter anderem behält Viagra Wirkung länger in folgenden Fällen:

  1. Im hohen Alter. Bei Patienten über 65 Jahren wird Sildenafil häufig aus dem Blutsystem länger ausgeschieden wegen einiger Stoffwechselstörungen. Aus diesem Grund wirkt Viagra bei älteren Patienten manchmal deutlich länger, als bei jüngeren Männern. Es wird generell niedrigere Dosierung im Alter über 65 J.a. verordnet.
  2. Bei Einnahme nach einer üppigen Mahlzeit. In diesem Fall tritt der potenzsteigernde Effekt später als in einer Stunde und behält sich ein bisschen länger. Beachten Sie aber in diesem Bezug aber, dass fettreiches Essen die Wirkung des Präparats in vielen Fällen ganz blockieren kann.
  3. Beim gleichzeitigen Alkoholkonsum. In Kombination mit Spirituosen erhöht sich die Belastung auf die Leber, wodurch Sildenafil aus dem Blutkreislauf langsamer ausgeschieden wird. Allerdings kann solche Anwendung des Potenzmittels unsicher sein, da die Erektionsfähigkeit im betrunkenen Zustand auch beträchtlich abnimmt und sogar durch Einnahme des Potenzmittels nicht intakt werden kann. Darüber hinaus entstehen dabei wesentliche Gesundheitsrisiken von der Seite der Leberfunktion, die wegen der Belastung beeinträchtigt werden kann, sowie des Herzens, die ebenfalls unter einer Doppelbelastung leidet. Zur Verschärfung der Nebenwirkungen kann es auch sehr wahrscheinlich kommen.
  4. Bei Einnahme des höchdosierten Potenzmittels. Generell gilt die Regel, dass höhere Dosisstärke der Tablette eine ein wenig längere Viagra Dauer hat. So wirkt eine 100mg Tablette länger, als 25mg Tablette. Das lässt sich aber darauf zurückführen, dass das minderdosierte Medikament eine mildere Wirkung hat, die daher nicht so wahrnehmbar für den Patienten sein kann. Halten Sie die verordnete Dosierung ein.
  5. Bei Nierenstörungen. Bei nierenkranken Menschen zerfällt Sildenafil langsamer, als bei denen mit gesunder Nierenfunktion. Dosisanpassung, die den aktuellen Zustand der Nieren berücksichtigt, ist hier auch von Bedeutung.
  6. Infolge von Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln. Einige medizinische Präparate können bei gleichzeitiger Anwendung Viagra Wirkdauer verlängern. Hinzu gehören einige Antibiotika, zum Beispiel Rifampicin. Solche Kombinationen sind aber zumeist gesundheitsunsicher. Besprechen Sie alle zu sich genommenen Medikamente mit Ihrem Arzt, bevor Sie diese mit dem Potenzmittel kombinieren.

Im Regelfall wird Sildenafil innerhalb von etwa 4 Stunden aus dem Körper des Patienten ausgeschieden. Dies bedingt also die normale Viagra Dauer von 4 bis zu 6 Stunden. Sollte Viagra bei Ihnen länger wirken, konsultieren Sie unbedingt den Arzt, um gesundheitlichen Risiken vorzubeugen.

Viagra Wirkdauer im Vergleich zu anderen PDE-5-Hemmern

Es gibt mehrere Substanzen, die zur situativen Behandlung der erektilen Störungen erfolgreich eingesetzt werden können und über perorale Einnahmeform verfügen. Bekanntermaßen sind das Tadalafil, Vardenafil, Avanafil und Udenafil. Alle diese Substanzen gehören zur Gruppe der Phosphodiesterase-Inhibitoren Typ 5 (PDE-5), haben demgemäß eine gleiche Wirkungsweise. Der wesentliche Unterschied zwischen den Präparaten ist, dass einige von ihnen schnell absorbiert werden und folglich schneller wirken, und die anderen langsamer aus dem Körper ausgeschieden werden, haben also eine längere Wirkdauer. So wirkt Levitra (Vardenafil) und Zydena (Udenafil) schneller, als Viagra, wobei die Wirkdauer dieser Präparate auch bei 6 Stunden liegt, und Cialis verfüht hingegen um eine deutlich längere erektionsfördernde Wirkung von etwa 36 Stunden wegen einer längeren Halbwertszeit des Wirkstoffs Tadalafil. Avanafil (Wirkstoff von Spedra) erhöht die erektile Fähigkeit des Mannes ebenfalls für etwa 6 Stunden, was der allgemeinen Viagra Dauer gleich ist. Die Wahl des passenden Potenzmittels der Klasse PDE-5 Hemmer soll von dem Arzt mit Rücksicht auf individuelle Reaktion des Patienten auf die Präparate, sein Alter, aktuellen Gesundheitsstatus und andere Faktoren bestimmt werden.